Benedikt XVI.265,
Benedikt XVI.,
Joseph Alois Ratzinger,
3. Kind eines Polizeibeamten,
2005-,
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Er gilt als erster "deutscher" Papst seit dem Niederländer Hadrian VI. aus Utrecht (1523). Früh führte sein Intellekt zu einer Stellung als Professor für Theologie. Für diese Phase wurde sein Einsatz als peritus für Kardinal auf dem II. Vatikanischen Konzil von großer Bedeutung, als er theologische Weichenstellungen mitformulieren konnte. Zum Bischof bestellt wurde er von Johannes Paul II. sehr schnell als theologischer Fachmann an den Vatikan geholt, um dort als Leiter der Kongregation für die Glaubenslehre die undankbare Aufgabe der Lehraufsicht über die Theologie und die religiösen Strömungen auszuüben. Die umfangreichste Zeit seines Lebens verbrachte er in dieser Funktion in Rom und prägte eine Generation der Theologie und Glaubensdisziplin. In dieser Zeit entwickelte sich sein "Image" vor allem in der deutschen Kirche zu dem eines harten Aufsehers, der keine neuen Entwicklungen zulasse. In den letzten Lebensjahren des Papstes Johannes Paul II. wurde er zum wichtigsten Vertrauten des Papstes. Bei der Predigt zu seiner Beerdigung beeindruckte er die Öffentlichkeit und die kirchlichen Würdenträger durch klare Worte, in denen er den Zeitgeist kritisierte. Sein hohes Alter von 78 Jahren hinderte die Kardinäle nicht, ihn sehr schnell zum Papst zu wählen. Damit wurde Kontinuität in der obersten Kirchenleitung hergestellt und zugleich nach dem langen und umwälzenden Pontifikat von Johannes Paul II. die Möglichkeit einer langsamen Neuorientierung gegeben. Auf dem Weltjugendtag in Köln führte Benedikt das neu entwickelte Engagement der Päpste für die Jugend fort. Benedikt ist es ein großes Anliegen, Europa als Schwerpunkt der christlichen Evangelisierung wieder neu zu entdecken. In seinem Pontifikat hat er schon klare Signale erkennen lassen: Aufruf zur realistischen Begrenzung der Vernunft und neue Bezugsetzung von Vernunft und Glaube, kritische Anfrage diesbezüglich an den Islam (mit heftiger Auseinandersetzung nach der "Regensburger Rede" während seines Deutschlandbesuchs), Pflege des Dialogs mit den Ostkirchen insbesondere während seines Türkeibesuchs, Neuentdeckung eines nachkritischen Jesusbildes als theologische Antwort auf die angebliche Krise der exegetischen Jesusforschung (Franz Böhmisch). ,
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16.04.1927 (8.30),
Marktl am Inn/Bayern,
Übernahme wichtiger Ämter in der deutschen Bischofskonferenz und in der internationalen theologischen Kommission,
1962 theologischer Berater beim 2. Vatikanischen Konzil,
28.05.1977 Bischofsweihe, Erzbischof von München und Freising durch Paul VI., 27.06.1977 Kardinal, 1981 stellte in Johannes Paul II. an die Spitze der Kongregation für die Glaubenslehre.,
Priesterweihe am 29.06.1951. Lehrstühle in Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg. ,
Ihm wird die Fähigkeit des Zuhörens nachgesagt.,
Am 19.April wurde er im 4.Wahlgang des Konklave, das etwas mehr als 24 Stunden dauerte, gewählt.,
19.04.2005,
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Zahllose Schriften als Theologieprofessor. "Einführung in das Christentum" als weit verbreitetes Standardwerk. Habilitationsschrift über Bonaventura prägt seine Theologie auch später grundlegend. Seine erste Enzyklika "Deus caritas est" stellte die Liebe in ihren verschiedenen Ausdrucksformen als Kern des Christentums in besonderer Weise heraus - und passt damit gut in die augustinische Grundrichtung dieses Papstes.,
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der Gesegnete (latein.).,
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"Papst Benedikt XVI. ersetzte im Wappen die Tiara durch eine einfachere Mitra, allerdings mit drei Ringen. Auf seinem Wappen steht das Motto ""Mitarbeiter der Wahrheit"".",
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Papst Benedikt XVI. ersetzte im Wappen die Tiara durch eine einfachere Mitra, allerdings mit drei Ringen. Er erhielt den Fischerring, der ihn als Nachfolger des Fischers Petrus ausweist.,
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